Ein Tag beim "Rheinbach-classic-Festival vom 14.-16.7.2017

Unser SLK-Classic-Freund Bernardo Friese hat es möglich gemacht, daß 32 SLK-Classic Teams an dem legendären Rheinbach- Oldtimer-Treffen als Gäste teilnehmen konnten. Karin Freitag und wir machten uns am Samstag schon früh auf den Weg. Um 11.00 Uhr war Treffpunkt bei der Mercedes Niederlassung in Rheinbach. Es waren viele Classic-Freunde gekommen, die wir schon von früheren Treffen kannten und so war es ein freudiges Wiedersehen von Gleichgesinnten.

Nachdem wir von Mercedes mit Kaffee, Brötchen und einem Geschenk versorgt waren, ging es in 3 Etappen -natürlichen bei schönem Wetter "oben ohne"- zum Festplatz, wo wir von den Besuchern freudig mit Beifall empfangen wurden.Ordentlich aufgereiht durften wir unsere Cabrios präsentieren. Da unser SLK der Älteste war, durfte Karl Heinz auf die Bühne fahren. Hier wurde der SLK-Classic als "Nachwuchs-Oldtimer" vorgestellt. Bernardo sprach auch noch einige Worte und Karl Heinz fuhr stolz mit Beifall von der Bühne.

Dann ging es in bunter Formation durch die gesperrte Innenstadt von Rheinbach zu einem für uns reservierten Parkplatz an der malerischen Burg. Nun konnten wir uns in das Festgetümmel stürzen und die hübschen Häuser, die bunten Verkaufstände und vor allem die nostalgisch gekeideten Damen in der Mode der 50-60iger Jahre bewundern.

Für uns Wuppertaler ging es dann abends wieder nach Hause. Die echten Oldtimer-Fans blieben natürlich noch bis zum Konzert am Abend und zum Oldtimer-Corso am Sonntag bei schönem Wetter mit über 700 Teilnehmern.

Wir möchten uns ganz herzlich bei Bernardo Friese bedanken für dieses tolle Treffen, welches er so super organisiert hat.

Eure Trude Monse

Fotos von Axel Frei, Beate Ilgart, Bernado Friese und Richard Friedrich

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Donnerstag 15.06.2017   ca.13:oo Uhr Hotel Galamadammen

Endlich war es soweit und unsere SLK – Reise für vier volle Tage nach Koudum (NL) konnte beginnen. Jedes Team startete erstmal auf eigene Anreise und wie es sich gehört ! zum Feiertag standen einige SLK´s natürlich, in Richtung Arnheim fahrend, im Stau. (War aber wohl abzusehen und vorprogrammiert.) Trotz alledem und doch gut gelaunt, trafen dann so nach und nach alle SLK - Fahrer pünktlich gegen 13: 00 Uhr in Kaudom Galamadammen ein.

Nach einer herzlichen Begrüßung, gar mit Kaffee und Kuchen, ein Glas Sekt, Cola usw. ließen wir es uns nicht entgehen, so gegen 15:00 Uhr die erste kleinere Tour zu starten. Hans wusste gleich, was uns gefallen würde und steuerte als Führungsfahrzeug (14 Fahrzeuge im Schlepptau) durch liebevolle und schöne Orte in Richtung Ijsselmeer. Durch traumhaft schöne „Baum - Alleen“ diversen Abzweigungen und immer am Deich entlang, ging´s dann nach Hindeloopen zum Bummeln und am Hafen zum Spazieren

Alle Teams waren gegen 18:00 Uhr wieder am Hotel. Bemerkenswert zu erwähnen, dass die Fahrzeug - Reihenfolge unkompliziert auf der ganzen Tour eingehalten wurde. Eine Stunde später gab es ein tolles Abendessen und der Abend klang auf der Hotelterrasse bei guten und auch lustigen Gesprächen, leckerem Bier, einigen Gläser Wein und schön aussehenden Cocktails, aus.

Am nächsten Morgen sollte es um 10: 00 Uhr weiter gehen, aber das schreibt nun jemand anderes.   Reinhold

Weitere Bilder im Fotoalbum 2017              und über Google Drive

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Hier sind Herbert´s Bilder über Google Drive

 

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Freitag 16.06.2017 ca. 10:oo Uhr Hotel Galamadammen

Einige von uns betätigten sich bereits vor dem Frühstück sportlich. Sie nutzten das wirklich schöne und gut temperierte hoteleigene Hallenbad und zogen Ihre Bahnen. Einer mehr – die anderen weniger. Nach dem reichhaltigen Frühstückbuffet machte sich die SLK-Schlange fast pünktlich und in der von Heide für die 4 Tage vorgegebene Reihenfolge, teilweise mit Funkgeräten ausgestattet, auf den Weg. Diesmal sollte es Richtung Lemmer gehen. Das gute Wetter hatte Heide gleich mitgebucht und so konnten wir offen über tolle Landstraßen ohne Schlaglöcher- (armes Deutschland), unser neues Ziel ansteuern. Wir besuchten das größte Dampfschöpfwerk der Welt, im Dorf Tacozijl.

Bei der sehr ausgedehnten Führung bestaunten wir die großen Dampfkessel und Dampfmaschinen. Schade nur, dass wir sie nicht in Aktion erleben konnten. Von dort aus ging es weiter natürlich über Landstraßen nach Giethoorn zur Grachtenfahrt. Amüsant war es in die Gesichter einiger Spaziergänger und Fahrradfahrer zu sehen, die unseren SLK-Konvoi bestaunten. Wir schipperten durch die Grachten und bestaunten die am Wasser liegenden Häuser. Zurück am Anleger angekommen, hatten wir noch etwas Zeit zum Kaffee trinken oder zu bummeln. Einige von uns nutzten die Gelegenheit ein paar Holzschuhe an zu probieren, und entpuppten sich so als Comicfigur 2017.

Um 16.30 Uhr ging es dann wieder Richtung Hotel. Der Abend endete nicht mit einem super 3-Gänge-Menue, sondern mit einem geselligen Beisammensein auf der Terrasse, da einige vollkommen unterhopft waren.

Hier ein Link über Google Drive mit einigen Bildern dazu.

So und nun gebe ich weiter an Bärbel, da sie sich bereit erklärt hat, über den nächsten Tag zu Berichten. Conny

 

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Samstag 17.06.2017   10 Uhr ab Landungssteg Galamadammen

Heute starteten wir zu einer Bootsfahrt und es war kühl und graue Wolken verdeckten die Sonne. Windfeste Jacken und Kopfbedeckungen waren angesagt.

Am Steg lag ein offenes Boot und der Skipper war mit freundlicher Begrüßung beim Einsteigen behilflich. Wir nahmen auf den seitlichen Sitzbänken Platz. Der Skipper bediente im Heck das Ruder und erzählte, dass es sich bei diesem Boot um ein Plattbodenboot „Praam“ handelt. Hierbei handelt es sich um einen umgebauten Lastkahn, der in früheren Zeiten Waren aller Art transportierte und heutzutage als Ausflugboot für die Touristen eingesetzt wird.

Der Skipper demonstrierte mit einer Stange die Wassertiefe von 1 – 2,50 m und erklärte damit die Ursache für die Verwendung der Plattbodenboote auf diesen Wasserwegen. Für unsere Fahrt, eine Rundfahrt, wurden 2 Stunden angesetzt und das Boot glitt zuerst über verschiedene Seitenarme der friesischen Seenplatte, auch vorbei an der Kuhweide eines Bauernhofes. Eine junge Kuh begleitete uns offensichtlich gut gelaunt, springend und immer mit Blickkontakt bis zum Ende des Zaunes. Etliche Jachten kamen uns entgegen, die dann mit Hallo begrüßt wurden. Der Skipper war nicht nur der Steuermann sondern er entpuppte sich als Entertainer und verteilte Liederhefte.  Einer kleinen Ziehharmonika entlockte er die entsprechenden Melodien und wir sangen, so gut wir konnten. Brigitte und Jupp wogen sich zur Musik und Heide stimmte das Wuppertaler Volkslied über das Lehnchen vom Tippen-Tappen-Tönchen an.  Herbert oder war es Norbert und auch Karl-Heinz waren als Hilfs-Skipper am Ruder eingeteilt und machten ihre Sache gut.

Mittlerweile hatte sich auch das Wetter gebessert und wir pausierten auf der Terrasse des Hotels bei Kaffee, Kuchen oder Pfannkuchen und um 13 Uhr hieß es, auf nach Ijlst zur Holzsägemühle über Landstraßen mit „Akwadukten“. Das sind Wasserstraßen die Autostraßen überqueren. Die Holzsägemühle „Houtzaagemolen de Rat, Ijlst“ ist sehenswert, von außen einfach Mühle aber von innen noch voll in Aktion und das seit 3 Jahrhunderten an dem Ufer der Geeuw, auf der die Holzstämme transportiert werden. Der „Sägemühlen-Hauptmeister“ erläutert den Produktionsablauf: das Holz muss 1 Jahr abgelagert sein, deshalb arbeitet die Mühle auf Lager.

Erst liegt das Holz im Wasser, dann Rinde abschälen und Holz trocknen, danach Bretter in unterschiedlicher Stärke sägen, die wiederum trocknen müssen. Die Technik in der Mühle: 3 Sägeschienen, die Holzstämme werden automatisch mit Kettenzug über die Schienen mittels Schlitten gezogen und weiter durch die von der Decke herabhängenden Sägeblätter, je nach Stärke der zu sägenden Bretter mit 3 -7 Sägeblätter bestückt. Ganz stolz war der Mühlenmeister war die „Kurbelwelle“, den Motor der Mühle, die der Holländer van Cornels im 17. Jahrhundert erfunden haben soll, denn ohne Kurbelwelle gäbe es keine Motoren. Zum Abschluss ging`s noch mit Hilfe unserer Hände und Füße über steile Stiegen nach oben auf den umlaufenden Balkon der Mühle zur Inaugenscheinnahme des Mühlenrades und natürlich wieder mit technischen Erklärungen des Mühlenmeisters. Von der Technik habe ich behalten, dass das Mühlenrad mit der Bremstechnik eines Flugzeuges ausgestattet ist, nämlich mit sich automatisch öffnenden und schließenden Luftklappen an den Flügeln.

Der Besuch dieser noch produzierenden Holzsägemühle war ein besonderes Erlebnis.

Zum Abschluss der heutigen Ausfahrt fuhren wir weiter in das wenige Kilometer entfernte Städtchen Sneek. Dort war allerdings am Samstagnachmittag ein reger Betrieb und die Schlange der SLK-Cabrios zerbrach wegen der Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer. Fußgänger, Alte, Junge mit und ohne Kinderwagen, und noch die Autos alle wollen entweder rein oder raus aus dem Zentrum von Sneek. Wir wollten rein ins Zentrum, doch leider klappte es nicht so wie geplant und dann doch retour auf den großen Parkplatz und mit dem kostenlosen Shuttlebus zurück ins Zentrum und hinein ins Shoppingvergnügen oder Fisch essen oder Kaffee trinken oder nur Sightseeing.

Ein emsiges Treiben ringsherum, Buden mit Esswaren, Geschäfte, Geschäfte, an einer Ecke ertönte die Musik einer großen Drehorgel, an einer anderen Stelle war eine Bühne aufgebaut, von der Musik mit Livegesang schallte, man könnte jetzt in der angrenzenden Kirche etwas Stille genießen, jedoch die Gässchen mit den kleinen idyllischen Häusern gab`s auch noch zu entdecken. 

Um 17 Uhr schließen immer alle Geschäfte und einige der Runde trafen sich auf dem zentralen Platz im Le Provence. Von der Terrasse aus hatte man den vollen Überblick auf das Geschehen ringsherum.  Nach und nach trudelten auch die Shoppingqueens mit den Einkäufen ein und genossen dort den Rest des Nachmittags. Ein schöner Tag neigte sich dem Ende zu und die Rückfahrt nach Galamadammen erfolgte individuell.

Im Hotel erwartete uns ein Grillbüffet mit Fleisch, Garnelen, Gemüse sowie Eisdessert und ein Abend in geselliger Runde auf der Terrasse des Partykellers.

An diesem schönen Tag hatten wir im Umkreis von Galamadammen viel gesehen und erlebt, besser konnte es nicht sein.

Vielen Dank an alle, insbesondere den Initiatoren Heide & Hans, für diese gelungene Ausfahrt, Eure Bärbel.

 

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Sonntag den 18.06. 2017   irgendwann in den frühen Morgenstunden. 

Heute ist leider schon wieder Abreisetag und einige Teams machten sich schon nach dem Frühstück direkt auf den Weg nach Hause. Sechs Fahrzeuge aber fuhren doch noch eine Tour in Richtung Harlingen. Das Wetter war ein Traum und so machte das Cabriofahren erneut wieder richtigen Spaß.

Am Strand von Harlingen gab´s in einem Strandcafe etwas Leckeres zu trinken und man genoss noch einmal die tolle Landschaft und die Niederländische Nordsee - Atmosphäre. Vier Teams fuhren danach über den Holland Damm (E22) in Richtung Lelystad. Zwei Teams bogen dann aber vorzeitig ab nach Hause…. Zwei Teams fuhren weiter nach Enkhuizen. Ein schöner Abschluss der gesamten Tour.     Reinhold

 
 
 
 
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Zum Pferdegestüt nach Warendorf und zum Spargelessen nach Dülmen
 
Hurra, die Spargelzeit ist da und so fiel unser Mai-Stammtisch in Velbert aus und wir machten am 13. Mai unsere "Spargeltour" ins schöne Westfalenland.
Getroffen wurde sich auf einem großen Parkplatz im PS-trächtigen Städtchen Warendorf. Nach der wie immer herzlichen Begrüßung  wurden wir mit Käffchen und  selbstgebackenem und unübertrefflich leckerem Früchtekuchen ( Vielen lieben Dank - Harald) von Harald versorgt.
Die Kalorienspeicher aufgefüllt machten wir uns auf den kurzen Weg durch einen schönen Park zum Landgestüt Warendorf um dort einige der Ursprünge aller PS-Boliden zu sehen - die Spargelschäler - äh , Sorry, nein - die Landbeschäler - so nennt man die Deckhengste des Landesgestüts. Sie sind dafür zuständig, das weiterhin reichlich PS nachwachsen....
 
Empfangen wurden wir von alten, wunderschönen Gebäuden, die nach und nach erweitert wurden so daß es eine Komposition aus altem und neuem Gestein ergab. Natürlich gab es eine Führung durch einen kleinen Teil des Gestüts und so lernte ich, als alte Pferdenärrin, das es tatsächlich nur "4" Rassen gibt - Pony , Warmblut, Vollblut und Kaltblut - ich hätte auf wesentlich mehr geschätzt. Und auch die Menge des pro "Sprung" gewonnenen Samens fällt mit ca. 50 ml bei so großen Tieren relativ gering aus... na, ja - aber auch hier wird "gestreckt" - so daß daraus richtig viele Portionen entstehen, die dann wiederum für richtig viel PS sorgen... oder so.
Leider waren nur wenige Hengste im Gestüt - die meisten waren auf Maloche in diversen Deckstationen. Aber die verbliebenen Exemplare waren nicht minder-wertig und stattlich anzusehen. So ein richtiges Kaltblut aus der Nähe macht schon was her.
Die Decktaxen der unterschiedlichen Hengste liegen je nach "Blut" des Pferdes so ab 1000,- € nach oben offen... Geht doch!

Mit viel Input über Pferdestärken gingen wir zu unseren Boliden zurück und starteten nun bei tollem Wetter, wie immer wenn Engel reisen oder SLK'ler unterwegs sind - zur Konvoifahrt durchs wunderschöne Westfalen. Kurvenreich und eben schlängelten wir uns durch die schöne Landschaft bis - ich glaube es war in Münster ??? - wir durch eine sehr unübersichtlich gestaltete Baustelle und diverses Rot-sehen bei Ampeln getrennt wurden. Und so fuhren dann 2 Gruppen SLK'ler auf zum Teil wohl unterschiedlichen Strecken zum Treffpunkt Spargelhof Austerschulte in Dülmen. Dort gesellten sich noch weitere IG-Mitglieder hinzu und bei netter Plauderei ließen wir uns das Spargel-Schlaraffen-Buffet schmecken. Wer wollte konnte noch im Hofladen diverse Schlemmereien erwerben.

Am späteren Nachmittag löste sich dann mit guter Stimmung der PS-Auflauf auf und man fuhr gen Heimat - Wieder einmal mehr mit dem Gefühl: Es war eine toll geplante Tour von Heide und Hans mit wie immer lieben Menschen und guten Gesprächen - einfach eine tolle Zeit. Vielen lieben Dank an Heide und Hans und an alle IG'ler - für einen tollen Tag!                                                                                                                          Eure Perle Silke

 

Auf vielfachen und besonderen Wunsch das Rezept     Harald´s Früchtebrot    zum Downloaden 

 

 

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Hurra !!! die ersten Sonnenstrahlen und los geht es.

 

Ganz spontan wurde am letzten Stammtisch beschlossen ! wer fährt am Sonntag mit ein einfache Fahrt ins Bergische zu machen ? Sechs Fahrgemeinschaften trafen sich dann um 12 Uhr, wie immer auf dem Parkplatz bei Edeka. Dach auf und los geht es.

 

Über eine kurze Bundesstraße  ging es anschließend durch einen Wald mit holpriger Strecke, langsam um die Kurven, hoffentlich kommt uns keiner entgegen, ha, aufatmen es hat geklappt. Weiter über Müngsten ging es Richtung Schloß Burg, durchs Eschbachtal , Wermelskirchen, Hoffnung und der Sonne entgegen, dann rechts nach Emminghausen. An der Straußenfarm machten wir eine kurze Rast und bewunderten die hoheitsvollen Tiere.

Weiter fuhren wir zum Altenberger Dom, die Sonne strahlte und viele Motoradfahrer kamen uns entgegen. Im Hotel Altenberger Hof gab es Kaffee und Kuchen oder eine leckere Waffel mit Kirschen und Sahne. Nach schönen und lustigen Gesprächen verabschiedeten wir uns und fuhren gemeinsam Richtung Heimat. Es war wie immer ein wunderschöner Tag.

 

Eure SLK Freundin Heide