Tour im September nach Meerane 
 
Sonntag, der 01. September 2019 -  Anreisetag für unsere diesjährige "große" SLK-Tour, na ja - einige waren schon ein paar Tage vorher da und so erwartete man den "Rest" der Gang im Romantikhotel Schwanefeld in Meerane - eine alte Poststation, liebevoll zum Hotel hergerichtet mit geräumigen , im Landhausstil ausgestatteten Zimmern und einem parkähnlichen Gelände.Ein Highlight ist der neue SPA-Bereich mit Pool, div. Saunen und zubuchbaren Massage-Wellness-Behandlungen. Da es bei unserer Ankunft hochsommerlich heiß war, obwohl Spätsommer, wollten einige in's kühle Naß ein paar Bahnen ziehen, was aber leider nur für kühle Köpfe sorgte, da man den Tagespreis  für die SPA-Nutzung hätte zahlen müssen pro Schwimmflosse lag dieser bei 35 €, selbst der Abendtarif schlug immerhin noch mit der Hälfte zu Buche.Also drauf verzichtet und die Sterne setzten  auf innerliche Abkühlung im schönen Biergarten z.B. mit einem kalten, veganen, klaren Gerstensüppchen oder einem leckeren "schwarzen Hugo" - preisgünstiger und tat auch gut.
Den Kennenlern-Abend lustig zu Ende gebracht, starteten die Sterne am Montag frisch gestärkt vom reichhaltigen Frühstücksbuffet zur ersten Tour in die weltbekannte Porzellanstadt Meissen - vorbei an verlassenen, halb zerfallenen, aber dennoch wunderschönen alten Villen über Kopfsteinpflaster, ging es raus auf mal mehr mal weniger gut ausgebaute Straßen - aber immer durch eine wunderschöne Landschaft - und natürlich: OFFEN ! - Ja , wenn Sterne reisen...
 
Herrlich, Deutschland ist sooo schön und mit den SLKs bei traumhaftem Wetter funtastisch zu erfahren..
In Meissen angekommen , besuchten viele die fürstliche Porzellanmanufaktur , mit dem Symbol der zwei gekreuzten Schwerter, hier wurde dargebracht, wie dieses Porzellan hergestellt wurde und wird, die ausgestellten Exponate aus verschiedenen Epochen machten die künstlerische Handfertigung auf eindrucksvolle Art sehr anschaulich. Andere entschieden sich zu einem Altstadtbummel durch nette,schmale Gassen gesäumt mit
tollen Lokalitäten und knuffigen Häusern.
 
Später traf man sich zu Kaffee und Kuchen bei der Burg Meissen im "Burg Keller", thronend hoch oben über der Elbe und mit wundervollem Blick auf selbige und die Altstadt. Hinauf fuhren wir mit einem Glasaufzug, der direkt gegenüber des zuvor gewählten Parkhauses lag, hinunter wählten wir die Treppen. In Eigenregie ging es über Land oder Autobahn zurück zum Hotel. Rechtzeitig angekommen konnte man hier noch in der nebenan gelegenen Pizzeria an der Caipi-Happy-Hour teilnehmen und hätte dadurch mitunter das leckere 3-Gang Menü sausenlassen können. Es gab aber keine Ausfälle und so ließen wir den Abend in geselliger Runde ausklingen.
Dienstag, das nun schon am Vortag erprobte Frühstücksbuffet intus, ging es auf zur 2.ten Tour, nachdem nun auch der letzte SLK'ler "Kalli", Hans verlorener Sohn (leider ohne seine Annett), mit herzlichem Willkommens-Umarmungs-Bussirechtslinks Ritual nach SLK-Sitte dazustieß, pünktlich um zehne in bewährtem Nr. und Funkgeräte Korso los. Erstes Highlight des Tages: Die Steile Wand - Wahrzeichen von Meerane, eine bei Radfahrern sehr beliebte, kurze aber nicht minder anspruchsvolle ca. 100m lange Etappe mit 12 % Steigung.
 
Die SLKs, gleich ihrem Kürzel nahmen's leicht und es ging zügig über kurvige Straßen, vorbei am Sachsenring, den wir links liegen liessen in's Erz- und Fichtelgebirge durch den Fichtelwald zu unserem Ziel in Oberwiesenthal : der Fichtelberg, immerhin so um die 1200 m  hoch und ein beliebtes Ski- und Rodelgebiet.
Die Boliden geparkt und rauf ging es mit der Gondel zum "Gipfel". Hier lud rustikale Gastronomie zum verweilen ein oder man startete einen Spaziergang auf dem Kamm und genoß die schönen Ausblicke. Manch einer machte sich auf, zum Hotel vom ehemaligen, erfolgreichen Skispringer Jens Weißflog. Dieser war, sehr zur Freude unserer recht frisch vermählten Tourplanerin Claudia, im Hause und so konnte ein "Speed-Dating" bzw. "meet and greet" stattfinden.
Abwärts ging es wieder mit der Gondel -aber wir nutzten gegen einen moderaten Obulus die  "Fly-Line" - buchstäblich in den Seilen hängend, ging es auf Baumwipfelhöhe im Slalom vorbei an selbigen hinab zur Talstation - tolles Erlebnis.
 
Wer nochmal die Fahrt erleben möchte !!!  hier klick...    Fly Line
 
Unten angekommen, stellte man fest: Durst - was also liegt näher, als ein kurzer Abstecher in's Tschechenland nach Bärenfels (?) zu fahren und dort für günstig den Sternendurst zu stillen und zollfrei obendrein den eigenen. Gut befüllt ging es zurück vorbei an Crottendorf, hier ist die Manufaktur der allseits bekannten "Räuchermännchen" - besuchten wir nicht, hatten ja auch eigene schon dabei.
In Meerane zurück, ging auch dieser Tag ereignisreich zu Ende.
Am Mittwoch ging für mich erheiternd los, fand doch folgende Fachsimpelei statt ( Frau steht unweit der "Perle", daneben mein Mann): P1: "Der sieht aber noch richtig gut aus, für sein Alter", P2: "Ja, schon, aber man darf nicht so genau hinsehen, da tut sich die ein oder andere Macke auf, und an diversen Stellen wurde schon nachgebessert!"    P1 (mit fragendem Gesicht)   P2: " der ist ja auch schon nachlackiert - das Dach..." P1 ( irritiert, mit 3 ??? auf der Stirn): "Ich meinte Deinen Mann, nicht das Auto..." 
Nun ab nach Zwickau ins Horch-Museum, für mich besonders toll - tauschte ich doch einst die Ringe gegen den Stern ( nicht bereut, alles hat seine Zeit)- auch hierhin kamen wir durch schöne Landschaft über Umleitungen, da diverse Orsduchfahrten nicht für  solche offen waren.
 
Jedenfalls wurden tolle Fahrzeuge in super Kulisse vom Anfang bis in die, na ja, heutige Zeit, normale, sportliche und skurrile, wie z.B. ein Trabi-Pick Up
geboten und auch das düstere Kapitel der deutschen Geschichte wurde in beklemmender Weise dargebracht. Auch von hier gestalteten wir die Rückfahrt zum Hotel in Eigenregie und man traf sich zur Happy Hour und essen. Später pilgerten einige ins Dorf, denn dort spielte die Bundeswehr Big-Band auf, während die Zurückgebiebenen bei Eierschecke und Torte den Abend zu Ende brachten.

Teil 1. von Sonntag bis Mittwoch von unserer Silke geschrieben. Vielen Dank

Reinhold´s Bilder über Google Drive

 

***************************************************************************************

Planwagen - Ausfahrt mit Hindernissen.

 

Es war heiß 35 Grad, die ganze Woche dann wurde es kälter und der Regen kam, hoffentlich haben wir das nicht auf unserer Planwagenfahrt.

 

Sonntag, es war trocken, aufatmen.10 Fahrgemeinschaften trafen sich bei der Bäckerei Büsch, einige frühstückten

andere tranken nur noch eine Tasse Kaffee.12 Uhr los,

Dach auf und ab ging die Fahrt, zuerst fuhren wir Richtung Langenberg, was war das denn, Baustelle, gesperrt, 10 Autos wieder zurück, versuchen wir es Richtung Velbert doch da kam die nächste Baustelle, wieder kehrt, gottseidank kannte Hans sich aus, so das wir noch pünktlich zur Planwagenfahrt ankamen.

Nun alle rein in den Wagen, erst mal Fotos machen und ab ging die Fahrt, wir fuhren durch das schöne Felderbachtal, vorbei an wunderschönen Häusern durch Wiesen mit vielen Pferden, ganz schmale Feldwege in denen wir richtig durchgerüttelt wurden, aber wir hatten Spaß es wurde gesungen und Dönekes erzählt so vergingen die 2 Stunden schnell.

 

Als wir zurück kamen wartete ein Grillfest auf uns, leider wurden wir sehr enttäuscht, die Steaks waren zu dunkel und trocken genau so die Bratwurst aber was solls der Hunger trieb es hinein.

Zum Abschluss sind wir noch zum Bergerhof gefahren um Kaffee zu trinken, dort war es sehr voll, Parkplatz war schwierig aber zum Schluss fand doch jeder einen.

Alles zusammen, es war wieder ein schöner Tag.

 

Eure SLK Freunde Heide und Hans

***************************************************************************************
SLK - Rhön-Ausfahrt vom 30. Mai bis zum 2. Juni 2019
 
 
Am 30. Mai trafen sich 26 Mitglieder des SLK-Clubs zunächst einmal zum Kaffeetrinken und abendlichen Buffet im idyllisch gelegenen Best Western Hotel  im hessischen Poppenhausen.
Der erste Abend endete in netter Runde  -  mit der Vorfreude auf zwei Ausflugstage bei schönstem Sonnenschein, so wie es sich Cabrio-Fahrer wünschen.
 
Dass schon am nächsten Morgen ein Mitglied seine Teilnahme gegen einen unerwarteten Krankenhausaufenthalt tauschen musste, wurde von allen sehr bedauert. Leider stellte sich später noch heraus, dass der Erkrankte über das Wochenende hinaus in Fulda bleiben musste und in der Folgewoche noch in ein Krankenhaus im Heimatort gebracht werden sollte.
 
Nach dem Frühstück machte sich die Gruppe dann mit ihren SLKs auf in Richtung Bischofsheim, um dann auf der Hochrhönstraße  - die schöne Landschaft genießend - über Rüdenschwinden in Bayerns nördlichste Stadt Fladungen zum Fränkischen Freilandmuseum zu fahren.
Gegen 12 Uhr begrüßte uns dort Frau Fick zu einem interessanten Rundgang durch das weitläufige Gelände, auf dem alte Bauernhäuser, andere Gebäude und auch eine Kirche aus Unterfranken, der hessischen und thüringischen Rhön wieder aufgebaut wurden. Die Bauten waren umgeben von Gärten, Streuobstwiesen und Weiden, auf denen noch alte Haustierrassen gehalten werden. Auf diese Weise wurde die vergangene ländliche Bau-, Arbeits- und Lebensweise - vom 17. Jahrhundert an bis in die 1950er Jahre -  sehr anschaulich dargestellt.
 
Nach einer kleinen Stärkung im Biergarten zum Schwarzen Adler machte sich die SLk-Schlange dann wieder auf und wir fuhren über eine schöne Strecke durch eine abwechslungsreiche Landschaft in Richtung Fulda.
Dort angekommen gestaltete sich die Parkplatzsuche als schwierig  -  warum ?   Die Stadt war schon sehr gut besucht, weil Nena sich zu einem abendlichen Konzert im Stadtkern angesagt hatte und dort die Vorbereitungen auf Hochtouren liefen.
Ungeachtet dessen genoss jeder von uns die Stadt auf seine Weise, z.B. mit Besichtigungen im Dom, Besuch des Schlossgartens, einem Bummel durch die Altstadt, usw.
Nach der individuellen Rückfahrt trafen sich dann alle wieder zum leckeren Abendbuffet im Hotel und ließen diesen Tag in der einen oder anderen angeregten Gesprächsrunde ausklingen.
 
Nach dem ausgiebigen Frühstück am Samstag Morgen fuhren wir in bekanntem Konvoi   - wieder bei schönstem Sonnenschein -  über Neuhof und Hosenfeld in die
historische Burgenstadt Schlitz. Dort empfing uns der Stadtwächter Hagen in seiner standesgemäßen Arbeitskleidung.
 
Bei der über zweistündigen Führung durch die Stadt berichtete er in launiger Weise viel über die Sitten und Gebräuche früherer Zeiten, die alte Auerhahn-Brauerei und
die Destillerie am Ort, die alten Fachwerkhäuser und ihre teils trinkfreudigen Bewohner. Und immer wieder erwähnte er bekannte Redensarten, die sich aus alten Verhaltensweisen ergeben haben, z.B.  “einen Korb geben”, “jemanden hängen lassen”, usw. 
Während des gesamten Rundgangs füllte er allen auch immer wieder die von ihm vorsorglich mitgebrachten Gläschen auf  -  in Anbetracht der wartenden SLKs allerdings nur mit Fruchtsaft!
 
Zum Abschluss fuhren wir noch mit einem Aufzug auf den Burgturm hinauf, um von dort die schöne Aussicht über die Stadt und die Landschaft zu genießen.
Hier erfuhren wir auch, dass dieser Wehrturm in der Vorweihnachtszeit zur größten Kerze der Welt wird :
Er wird für diese Zeit mit einem roten Tuch umhüllt und erhält ein Ensemble aus Glühlampen als Flamme.
Abschließend gab es für alle noch eine Pause bei Kaffee und Kuchen im Café des Burghotels.
 
Nach der gemeinsamen Rückfahrt zum Hotel blieb dann vor dem umfangreichen Buffet am Abend noch etwas Zeit, sich von der anstrengenden Besichtigung zu erholen.
Schließlich war als Programmpunkt für diesen Abend noch Kegeln angesagt. Nach und nach trudelten alle auf der Doppelkegelbahn ein, die aber so ihre Tücken hatte
Es gab nur 3 große Kugeln und die Zählanlage machte auch, was sie wollte. Trotzdem gelangen uns einige Runden und Spiele und so verging unser letzter Abend
in lockerer Atmosphäre.
 
Beim leckeren Frühstückbuffet am Sonntag Morgen herrschte dann schon allgemeine Aufbruchsstimmung und nach und nach machten sich alle auf ihre Heimreise.
 
Alles in allem war es ein schönes langes Wochenende.
Vielen Dank an alle und vor allem an Heide und Hans, die diese gelungene Ausfahrt geplant haben.
 
Liebe Grüße             weitere Bilder im Fotoalbum 
 
Ursula
 

***************************************************************************************

Mit Zipfelmütze und Airscraf

Am Sonntag, 05.Mai trafen sich 14 „Unverwegene“ zur ersten gemeinsamen Ausfahrt in 2019. Während es vor genau einem Jahr bei 30 Grad an der Maas entlang ging, war nun bei 4 Grad Ziel das Sauerland.

Vom Treffpunkt, Raststätte Sauerland West an der A45, ging es gut gelaunt auf zu dem 1. Ziel der Burg Schnellenberg in Attendorn. Bei dem Sektempfang an der Burgmauer, ließen wir unsere Heide, die einen Tag zuvor Geburtstag hatte, nochmals hochleben.

Von dort aus führte uns der Weg zur Galerie Waldemai in Schmallenberg, wo uns der Schwan des Hauses respektvoll empfang. Mit der Galerie Waldemai hat vor Jahren das Künstlerehepaar Klute ihre Heimat und ihren Schaffensort gefunden, indem neben einer Kunstschmiede sowie Glashütte, beeindruckende Skulpturen geschaffen werden. Da viele Exponate den Preis eines neuen Mercedes SLC übersteigen, wandelten wir tief beeindruckt durch die Ausstellung und den Skulpturenpark.

Weiter ging es zu unserer Mittagsrast, der Bauernschänke Silberg in Ohlenbach. Das gutbürgerliche Essen hatten wir uns nun verdient.

Letztes Ziel war die Hohe Bracht in Lennestadt mit einer phantastischen Aussicht über das Sauerland. Nach Kaffee und Kuchen erfolgte die Verabschiedung und individuelle Heimfahrt. Trotz des durchwachsenen Wetters war die Laune prächtig; einige SLK´s wurden zeitweise sogar offen bewegt; eine rundum gelungene Saisoneröffnung.

Euer Reinhard


Datenschutzerklärung